Lattenrost

Was ist ein Lattenrost?

Ein Lattenrost ist ein Teil eines Bettes, der für einen besseren Schlafkomfort sorgen soll. Der Lattenrost wird auch Federholzrahmen genannt. Er wird in den Bettrahmen und unter die Matratzen gelegt. Ein Lattenrost besteht aus einem rechteckigen Rahmen, in welchem sich mehrere Leisten befinden.

Woher kommt der Lattenrost?

Bevor es den Lattenrost gab, hatten die Menschen einfache Bretter als Unterlage unter den Matratzen oder dem Stroh, auf dem man oftmals schlief. Die Unterlage war dementsprechend hart und konnte nicht an den wichtigen Stellen nachgeben. Die Lattenroste, beziehungsweise früher noch einfache Holzbretter, wurden erst in der Industrialisierung weiterentwickelt. Hinzu kamen Drahtgitter oder ein Geflecht von Drahtteilen, die mithilfe von Metallfedern innerhalb eines Holzrahmens befestigt wurden. Allerdings war an einen ruhigen Schlaf nicht zu denken. Die geringste Belastung oder Bewegung, löste bereits ein lautes Quietschen aus. Manchmal wurde mit einfachen Lederscheiben versucht, die Geräusche zu unterdrücken. Auf das Drahtgeflecht wurde dann die Matratze gelegt. Da auch diese Art Lattenrost an manchen Stellen zu hart sein konnte, wurden oft Decken als zusätzliche Unterlage genutzt. Diese ersten, ähnlichen Lattenroste wurden Drahtmatratze oder Sprungfederrahmen genannt. Dadurch konnte der Liegekomfort verbessert werden. Allerdings wurde die Wirbelsäule dadurch nicht entlastet und es kam relativ schnell zur Kuhlenbildung. So wie wir den Lattenrost heute kennen, wurde er im Jahr 1957 von der Firma Lattoflex aus Bremervörde erfunden. Besonders in Europa ist der Lattenrost bis heute sehr beliebt und zählt zu der Grundausstattung eines Bettes.

Der Aufbau von einem Lattenrost

Ein Lattenrost wird aus einem rechteckigen Rahmen, der aus Holz, Metall oder Kunststoff sein kann, aufgebaut. Zwischen diesem Rahmen sind Leisten befestigt. Diese sind meistens aus Holz, wobei auch faserverstärkter Kunststoff genutzt werden kann. Um die Leisten innerhalb des Rahmens zu befestigen, wird üblicherweise eine Kunststoffhalterung, die besonders elastisch ist, gebraucht. Die einzelnen Leisten können dabei entweder einfach oder doppelt gelegt sein. Doppelt sind sie meist in den Bereichen, wo ein höheres Körpergewicht aufliegt, zum Beispiel im Hüftbereich.

Die verschiedenen Arten von einem Lattenrost

Heute gibt es den Lattenrost in verschiedenen Varianten. Es gibt Lattenroste die verstellbar sind, andere sind starr und manche sogar elektrisch. Ein starrer Lattenrost ist wohl der Klassiker unter den Lattenrosten. Er lässt sich nicht verstellen, sollte aber dennoch punktelastisch und flexibel sein und passt zu jeder Matratze. Handelt es sich um verstellbare Lattenroste, dann ist damit die Verstellbarkeit im Kopf und Fuß Bereich gemeint. Mithilfe von Beschlägen an der Innenseite des Lattenrostes können Kopf-und Fußteil einrasten. So werden diese Teile verstellbar. Meist sind praktische Schlaufen angebracht, die das Anheben leichter machen. Mittlerweile gibt es auch den elektrisch verstellbaren Lattenrost. Dieser spezielle Lattenrost wird auch Motorrahmen oder Motorlattenrost genannt. Ein elektrischer Lattenrost kann mit zwei bis vier Elektromotoren ausgestattet sein. Sind vier Motoren vorhanden, kann der Federholzrahmen am Kopf-und Fußteil zweifach verstellt werden. Das heißt im Ober-und Unterschenkel Bereich und in der Kopf-und Schulterzone. Besonders in Krankenhäusern findet der elektrische Lattenrost Verwendung. Eine ganz andere Art von Lattenrost ist der sogenannte Tellerlattenrost. Dieser besitzt innerhalb des Rahmens keine Leisten, sondern Teller-Module. Diese Teller-Module sind kleine Scheiben, die in jegliche Richtung beweglich sind. Da jedes Teller-Modul auf bestimmte Druckpunkte reagieren kann, bringt der Tellerlattenrost besonders im Bereich Punktelastizität und Körperanpassung in verschiedenen Zonen seine Vorteile mit sich. Gerade für Seitenschläfer eignet sich diese Art von Lattenrost. Besonders praktisch für ein Gästebett ist hingegen der Rollrost. Dieser kann nämlich nach Gebrauch einfach zusammengerollt werden und spart so viel Platz. Grundsätzlich unterscheidet man einen Lattenrost auch daran, ob er holmüberlappend oder innenliegend ist. Ist der Lattenrost holmüberlappend, liegen die Leisten über dem Holm, so ist auch der äußere Bereich federnd. Ist der Lattenrost hingegen innenliegend, bleibt der äußere Bereich starr.

Jeder dieser Lattenroste sollte allerdings eine gute Durchlüftung gewährleisten. Außerdem sollte er an den richtigen Stellen unterstützend und entlastend wirken. Der Preis eines Lattenrostes kann sehr variieren, je nach Art und Material.

Der Emma Lattenrost

Der Lattenrost von Emma ist ideal auf die Emma Matratze abgestimmt. Er ist aus langlebigen Echtholzleisten gefertigt und hat eine Bauhöhe von fünf Zentimetern. Durch eine progressive Federung ist er stützend und druckentlastend zugleich.

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